Digitales Arbeiten zum Anfassen: 

Förderverein lädt Eltern und Schülerinnen und Schüler an die„Schillerschule Münsingen“ ein

Im Januar 2026 startet zum zweiten Mal an der „Schillerschule Münsingen“ ein besonderes Mitmach-Projekt des Fördervereins für die Klassenstufen 5-7: Unter dem Titel „Digitales Arbeiten“ können Eltern gemeinsam mit ihren Kindern entdecken, wie moderne Technik im Unterricht lebendig wird. Im Mittelpunkt stehen 3D‑Konstruktion und eine blockbasierte Programmiersprache am Calliope‑Mini. Wie schon im vergangenen Jahr entsteht dabei ein echtes Produkt – diesmal ein Feuchtigkeitsmesser mit 3D‑gedrucktem Gehäuse.

Die Idee ist einfach: Eltern mit ihren Kindern planen, bauen und programmieren zusammen. Schritt für Schritt lernen sie, wie aus einer Skizze am Bildschirm ein passendes Gehäuse wird und wie Sensoren am Calliope Daten messen und anzeigen. So verbinden sich Kreativität, Technik und Teamarbeit – und am Ende halten Alle ein funktionierendes Produkt in der Hand.

Besonders wertvoll: Die NWT‑Schülerinnen und ‑Schüler der 10. Klasse begleiten wieder das Projekt als Mentorinnen und Mentoren. Sie unterstützen, erklären verständlich und geben Tipps aus der Praxis. Diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe hat sich bereits im Vorjahr bewährt: Die Lernatmosphäre war entspannt, die Hemmschwelle gering – und die Ergebnisse beeindruckend.

Warum wird gerade ein Feuchtigkeitsmesser hergestellt? Weil er alltagsnah ist. Ob für die Zimmerpflanze, das Hochbeet oder das Klassenprojekt: Das kleine Messgerät zeigt an, wann gegossen werden sollte. Das Gehäuse wird passgenau selbst konstruiert und gedruckt, die Elektronik selbst programmiert – anschaulicher lässt sich digital‑praktisches Lernen kaum erleben.

„Aus kleinen Dingen und einfachen Formen, konnten wir etwas Großes erschaffen. Das war cool und spannend“

— [Lilly], Teilnehmer*in 2024

Das Projekt richtet sich auch in diesem Schuljahr an alle Eltern mit einem Kind in den Klassenstufen 5-7 an der „Schillerschule Münsingen“. Wer neugierig ist, wie Unterricht heute aussieht, kann hier hautnah erleben, wie Kinder denken, ausprobieren, Fehler nutzen und Lösungen finden. Der Förderverein sorgt für die Organisation, die Schule stellt Räume und Technik, und die NWT‑Zehntklässler bringen Erfahrung und Begeisterung mit.

Fazit: Das Projekt „Digitales Arbeiten“ zeigt, wie Schule, Förderverein und Familien gemeinsam Zukunft gestalten.